Es genügt nicht, wenn die Rechenleistung des Computers den Ansprüchen eines modernen PC-Spiels genügt, auch der Bildschirm muss dies tun. Der leistungsstärkste PC nutzt nichts, wenn die Performance sich nicht sicht- und spürbar auf dem Monitor erkennen lässt. Dies kann sich zum einen in der Darstellungspräzision oder in der Größe des Bildschirms äußern, d. h., der Monitor ist so klein, dass wichtige Details nicht erkannt werden können oder er ist zwar groß genug, hat aber Probleme mit der Bildverarbeitung und das Spiel fängt an zu ruckeln. Beides ist leicht zu vermeiden, zumal hochwertige Monitore mittlerweile schon für relativ kleines Geld zu haben sind. Daher gilt es beim Monitorkauf darauf zu achten, dass ein Gerät erworben wird, welches auch in der Lage ist beide Kriterien zu erfüllen.

Viele Geräte gibt es schon für hundert bis zweihundert Euro zu kaufen. Weniger sollte man nicht investieren, da man sonst leicht Gefahr läuft, ein Produkt mit mangelnder Qualität und/oder schlechter Verarbeitung zu bekommen. Ein Spiele-Monitor sollte keine Bilddiagonale unter 20 Zoll (ca. 51 cm) aufweisen, wenn möglich auch gerne etwas mehr. Die gängigsten Größen sind zurzeit 22 -24 Zoll Bildschirme. Gerade bei Spielen wie z. B. Strategie- oder Rollenspielen, die es erfordern zahlreiche Gegner, Mitspieler oder wichtige Gegenstände im Auge behalten, ist es wichtig, einen genauen Überblick zu haben. Ein großer Spiele-Monitor ist hier unabdinglich, zumal er nicht nur hilft mehr zu erkennen sondern auch zur Schonung der Augen beiträgt.

Auch Besitzer eines Notebooks sollten sich Gedanken über einen Spiele-Monitor machen, da die meisten tragbaren Computer einen speziellen Ausgang zum Anschluss eines separaten Monitors haben. Sie können somit nicht nur spezielle Eingabegeräte wie Tastatur oder Maus zusätzlich anschließen sondern auch einen extra Spiele-Bildschrim. Spieler mit solchen Notebooks sind also nicht zwingend an Darstellungsmöglichkeiten und Größe ihres Bildschirms gebunden sondern können meist ganz einfach einen externen Monitor anschließen ohne auf die praktische Mobilität ihres Geräts verzichten zu müssen.

Erstellt von Hans Jürgen Schnelle KOMMENTIEREN

Eintrag abgeben