Im Kino muss man noch mit 3D Brille sitzen, wenn man räumliches Seherlebnis erleben will. Das Gaming ist da inzwischen schon ein Level weiter. Die kleine tragbare Spielkonsole Nintendo DS verfügt über eine Einstellung, die dem Spieler das Bild in 3D erscheinen lässt, ohne, dass zusätzliche Sehhilfen benötigt werden.
Die Funktionsweise klingt denkbar einfach: Diese kleine Spielkonsole sendet zwei verschiedene Bilder an das jeweilige Auge, und durch die Überlagerung entsteht ein 3D-Bild. Doch hierfür muss die Konsole auf den Augenabstand des Spielers angepasst werden. Der Nachteil daran: Die Position vor dem Gerät muss optimal sein, und daher kann immer nur eine Person das Gerät auf sich abstimmen. Das ist auch der Grund, weshalb im Kino vom Publikum immer noch Shutterbrillen aufgesetzt werden müssen, denn es gibt noch keine Möglichkeit, 3D für alle auf einmal in einem großen Saal zur identischen Zeit sichtbar zu machen.
Doch der Game-Liebhaber spielt oft und gerne auch alleine, und insofern ist die Nintendo 3D eine außergewöhnliche Konsole. Das perfekte Spielerlebnis ist bei optimaler Anpassung und richtiger Positionierung garantiert, und durch den 3D-Effekt entsteht ein vollkommen neues Erlebnis. Insbesondere Adventure Spiele sind wie gemacht für die 3D-Konsole.
Beim Spielen mit dem Nintendo 3DS muss man sich auch keine Sorgen über die Gesundheit der Augen machen. Nach verschiedenen Studien von Experten, kann der räumliche Seheffekt die Augen zwar anstrengen und dadurch kurzfristig bedingt Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel verursachen, aber dies tritt in der Regel erst nach stundenlanger und ununterbrochener Anwendung auf. Und dies wiederum hat nichts mit dem 3D Effekt zu tun. Von langfristigen Schäden ist daher definitiv nicht auszugehen. Bei Kindern allerdings sollte man darauf achten, dass Spiele, Spielverhalten und die Dauer der Spiele gut überwacht werden.