usb joypad

Eine Laptoptastatur ist im Gegensatz zu Standardtastaturen aufgrund ihrer kompakten Bauweise nicht nur tastempfindlicher, sondern auch ergonomisch weniger vorteilhaft. Somit bietet sie weniger Komfort bei der Bedienung. Dies kann gerade für die Steuerung von Computerspielen eine weniger positive Eigenschaft sein. Da bei diesen Spielen die Steuerung oftmals über nur wenige Tasten realisiert wird, die dabei aber stetig angesprochen werden, kann es durchaus vorkommen, dass ungewollt Tasten bedient werden oder dass es beispielsweise zu Krämpfen in den Armen oder Fingern kommt.

Um diesem Problem zu entgehen, bietet sich ein USB-Joypad an. Dieses Gerät zählt auch zu den sogenannten Eingabegeräten. Es wird durch einen USB-Anschluss einfach an den Laptop angeschlossen und bietet einen Steuerungsblock sowie mehrere Funktionstasten. Die Anzahl der Funktionstasten ist je nach Bauart des Joypads unterschiedlich. Der Steuerungsblock besteht aus den Pfeiltasten. Diese 4 Tasten zeigen jeweils in eine andere Himmelsrichtung und realisieren die Bewegungssteuerung. Möchte man beispielsweise bei einem simulierten Autorennen das Fahrzeug nach links oder rechts lenken, so drückt man dazu die Tasten Ost oder West. Die Funktionstasten können zudem über das Spielmenü konfiguriert werden.

Ein USB-Joypad bietet jedoch nur die volle Funktionalität, wenn es vor der Benutzung kalibriert wird. Dazu sollte man bei der Installation des Joypadtreibers direkt eine Kalibrierung durchführen. In der Regel werden dazu entsprechende Programme mitgeliefert. So kann man das Ansprechverhalten des Steuerungsblocks optimal definieren.

Aber natürlich eignen sich nicht alle Computerspiele zur Steuerung durch ein USB-Joypad. Insbesondere Strategiespiele, Rollenspiele und Simulationen eignen sich eher durch die Steuerung durch eine Computermaus. Hier wäre die Verwendung des Pads eher suboptimal, da die Cursorbewegung mit einer Maus deutlich schneller zu realisieren ist. Dagegen ist die Verwendung von separaten Eingabegeräten beispielsweise für Rennsimulationen, Action- und Adventurespiele durchaus besser geeignet.

© Liubov Grigoryeva – Fotolia.com

Erstellt von Hans Jürgen Schnelle KOMMENTIEREN

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